![]() |
![]() |
|||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
||||
![]() |
|
|||
Anwendungsbericht Ausgleichsschicht HolzdeckePartnerfirma / Kunde: Rotes Kreuz in Blindenmarkt Menge: 34 m³ Produktspezifikation: TECHNOpor Glasschaum-Granulat Perimeter 50 Anwendungsfall / Beschreibung: Umbau einer ehemaligen Gaststätte zu einer modernen Rot Kreuz Station. Bestand ist eine Dippelbaumdecke und in Teilbereichen ein Ziegelgewölbe. Es sollte eine stabile, tragfähige und wärmedämmende Ausgleichsschicht in einer mittleren Stärke von 15 cm eingebaut werden. Anschließend erfolgten der Abriss des Dachstuhles und die Errichtung eines Obergeschosses. Die Verlegung der Elektroinstallationen und Heizung erfolgte im Fußbodenaufbau. Durchführung: Das alte Füllmaterial (Schlacke) wurde zur Gänze entfernt und die Decke gesäubert. Das Glasschaum-Granulat wurde mittels 800 l Zwangsmischer (Antrieb durch Traktor) mit Zement zu einem sehr leichten „Einkornbeton“ vermischt. Dies wäre nicht zwingend notwendig gewesen, für uns ist diese Anwendungsmöglichkeit jedoch von großem Interesse. Das Material wurde über Förderband (Förderwinkel etwa 45°) auf Geschoßhöhe gebracht und mittels Schubtruhe auf die zu bearbeitenden Flächen von etwa 200 m² verteilt, abgezogen und leicht angedrückt. Bereits nach knapp mehr als 3 Stunden war die Glasschaum-Granulat Schicht so ausgehärtet, dass einzelne Granulatstücke nur noch mit Gewalt herausgetrennt werden konnten. Die Arbeiten waren ebenfalls in dieser Zeit fertig gestellt und es wurde noch eine hauchdünne (0,5 - 1,5 cm) Sauberkeitsschicht, um Verschmutzungen bedingt durch die lange Bauzeit, zu verhindern. Alternativ dazu könnte man ein Geotextil auflegen. Fazit: Insgesamt war dies ein sehr erfolgreiches Projekt. Nach kurzer Einarbeitszeit waren sämtliche Beteiligten von der Leichtigkeit des Einbaues begeistert. Die Ständerwände konnten völlig problemlos in den Boden verdübelt werden. Das Material ist leicht, nimmt kein Wasser auf, ist stabil und lastabtragend. Im Zuge der Objektrealisierung fiel eine offensichtlicher Tritt- und Luftschalldämmung auf. Für uns Anlass, dies durch die Versuchs- und Prüfanstalt MA39 (Wien) überprüfen zu lassen. Die Kernaussage des Prüftechnikers: „Der aus dem gemessenen Trittschallpegel ermittelte Norm- Trittschalpegel weist bei einer flächenbezogenen Masse von < 100 kg/m² einen Wert auf, wie er bei homogenen, massiven Decken nur mit einer wesentlich höheren flächenbezogenen Masse (> 600 kg/m²) nachzuweisen ist. Der Vergleich bezieht sich auf die Rohdecke ohne Estrich oder Trittschallschutz.“
|
||||
powered by is-it-on |
||||