EnEV 2009
Die Entwicklung der Anforderungen nach Energieeinsparverordnung (EnEV) zeigt eine
drastische Verschärfung der Wärmeschutzanforderungen auf, die es zukünftig durch
geeignete und integrale Planungsprozesse zu bewältigen gilt.
Mit der Einführung der EnEV 2009 werden die Anforderungen an diese Planung, die
die gesamte Prozesskette von Rohstoffgewinnung bis zur Wärmebereitstellung
im Gebäude betrifft, verschärft.
Dabei ist hervorzuheben, dass sich die Erhöhung
der Anforderungen speziell auf die zu dämmende
Hüllfläche auswirkt.
Was sind die wesentlichen NEUERUNGEN der EnEV 2009 im Überblick?
- Die energetischen Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf und
die Wärmedämmung energetisch relevanter Außenbauteile werden um
jeweils rund 30 % erhöht. - Oberste Geschossdecken, soweit begehbar, müssen unter bestimmten
Voraussetzungen gedämmt werden. - Für Klimaanlagen wird die Nachrüstung mit selbsttätig wirkenden Einrichtungen
der Be- und Entfeuchtung zur Pflicht. - Einführung der DIN V 18599 als alternative Nachweismethode für Wohngebäude
- Einführung des Referenzgebäudeverfahrens für Wohngebäude
- Der bisher nach dem A/Ve-Verhältnis gestaffelte max. spezifische
Transmissionswärmeverlust wurde um etwa 10 % verschärft und wird jetzt
nach Gebäudetypen gestaffelt. - Pflicht zur Prüfung des Einsatzes alternativer Energieversorgungssysteme
bei Neubauten ab einer Fläche von 50 m² (bisher: ab 1.000 m²) - Elektrische Speicherheizsysteme dürfen in Gebäuden mit mehr als 5
Wohneinheiten nicht mehr eingebaut werden. Vorhandene elektrische
Speicherheizsysteme, die älter als 30 Jahre sind, müssen durch andere
Heizsysteme ausgetauscht werden. - Bei Änderungen an bestehenden Gebäuden hat der Unternehmer dem Eigentümer
eine Unternehmererklärung über die Einhaltung der Vorschriften der EnEV
auszuhändigen.
Einen interessanten Artikel und die Antworten zu den
wichtigsten Fragen finden Sie hier:
Was sind die neuen Forderungen der EnEV 2009?
Lösungsmöglichkeiten
- Wie können Sie diese Forderungen kostengünstig realisieren?
- Wie erhalten Sie Fachinfos?
Speziell die Anforderungen an den Höchstwert des spezifischen
Transmissionswärmeverlusts erfordert vom Planer eine frühe Auseinandersetzung
mit der Ausführung der Regelbauteile, bei der die Gebäudegründung zunehmend
im Vordergrund steht.
Daher setzen wir auf individuelle und projektspezifische Optimierung durch ein
integrales Netz aus Fachplanern. Hier gilt es, die statischen, nutzungsbedingten,
anlagentechnischen und im speziellen energetischen Aspekte zu berücksichtigen
und für Sie eine optimierte Konstruktion zu entwickeln.
Was bedeutet das für Sie?
Sie haben eine technische Planung und Fragen zu einer speziellen Konstruktion.
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Kurzanleitung Wärmebrückenatlas
Eine allgemeine Info bzw. den wissenschaftlichen Hintergrund zum WBK erfahren Sie hier:
Einleitung und Inhalt WBK TECHNOpor
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