Neubau der Grundschule in Freiberg, am Seilerberg 
als Kommunales Passivhaus Gebäude
Die Stadt Freiberg hatte für die Planung und Bauleistung der Karl-Günzel - Schule in Freiberg, ein ganz innovatives Vorgehen gewählt.
Es sollte die Planung und Ausführung aus einer Hand erfolgen.
Den Auftrag erhielt die ARGE Karl-Günzel-Schule, bestehend aus den Unternehmen Hoch-und Ingenieurbau Wilsdruff, phase 10, Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH, Freiberg und LSTW Freiberg.
Die drei regionalen Partner setzten damit als erstes in Sachsen ein Bauvorhaben in Form einer Arbeitsgemeinschaft Planen und Bauen um und sind damit zum praktischen Beispiel der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Bergakademie Freiberg geworden.
Hier wurden die Marktchancen und Möglichkeiten der ARGE- Bildung bereits wissenschaftlich untersucht.
Nachdem die vorhandene Karl- Günzel-Schule im Vorfeld im Auftrag der Stadtverwaltung abgerissen wurde, entstand nun ein neuer Grundschulkomplex.
Dieser besteht aus der zweizügigen Schule mit integriertem Schulhort und einer Turnhalle. 
Der Bau der Turnhalle gehörte nicht zum Leistungsspektrum der ARGE.
Um zukunftsweisend die Betriebskosten zu reduzieren, wurde das Gebäude als Passivhaus ausgeführt.
Die dazu erforderliche Baukonstruktion und die Gebäudetechnik wurden durch die phase 10, welche über eine eigene Haustechnikabteilung verfügt, geplant und optimiert.
Wichtig waren, neben den Anforderungen an die Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung, die wärmebrückenfreie Dämmung der Außenbauteile des Gebäudes. Insbesondere bei den Baustoffen für die Gründung, mussten die Aspekte Lastabtrag und Dämmverhalten geprüft und aufeinander abgestimmt werden.
Ursprünglich war der Einsatz von XPS geplant und dafür auch bereits die erforderlichen Nachweise erarbeitet.
Unter intensiver Einbeziehung der Firma ENOTHERM stellte TECHNOpor Glasschaum-Granulat eine technisch gleichwertige Lösung dar und verfügt darüberhinaus über die qualitativen und ökologischen Vorteile der Zertifizierung nach ISO 9001 und 14001, sowie der Umweltproduktdeklaration nach ISO 14025.
Die Glasschaum-Granulatschicht, wurde mit einer Flächendrainage versehen.
Beim Einbau wurde vor allem auch darauf geachtet, dass Glasschaum-Granulat trocken und ausreichend verdichtet eingebaut wurde.
Projektdetails:
Passivhaus-Bauweise
U-Wert 0,15 W/m²K
Lastabtragung Sohldruck= 200 kN/m²
Bettungsmodul ks = 40 MN/m³
Einbau:
5 Mitarbeiter auf der Baustelle
Einbauzeit: 2 x 8 Stunden
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Bauherr Stadtverwaltung Freiberg
Planung und Ausführung: Arbeitsgemeinschaft Karl-Günzel-Schule mit den Gesellschaftern:
1. Hoch- und Ingenieurbau Wilsdruff (Rohbau,
kaufmännische Geschäftsführung)
2. phase 10, Ingenieur- und Planungsgesellschaft mbH, Freiberg
(Planung, Bauüberwachung, Passivhauszertifizierung,
technische Geschäftsführung)
3. LSTW Freiberg (Tiefbau)
Architekt Dirk Westpfahl, www.phase-10.de
Bauaufsicht Bauamt Freiberg
Bauausführende Firma LSTW Freiberg
Bodengutachter Ingenieurbüro Thomas Schmidt, Freiberg
Sonstige Firmen Passivhausinstitut Darmstadt.
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Liefermenge 983 m3
Spezifikation Peri 50
Fläche (m2) 1550
Geotextil nein Kiestragschicht
Abdecken mit Geotextil PE Folie ja
Lieferung
LKW lose, Schubboden
Einbringen mittels Schütttuch
Verteilen mit Bagger
Einbauhöhe 50 cm in 2 Lagen
Verdichtungsfaktor 1 : 1,3
Glattmantelwalze (Gewicht…1,6 t)
Bodenaufbau gesamt
- 40 cm Kiestragschicht
- 50 cm GSG
- 30 cm Bodenplatte
Fragen zum Projekt?
Kontakt Vertriebspartner TECHNOpor:
Peter Gilberg
Tel +49 (0)351-206 8806
Mobil: +49 (0)162-583 6306
peter.gilberg@technopor.com
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Dipl.-Ing. Georg Hellinger
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Technische Universität Dortmund
Lehrstuhl Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung
Festnetz: 0231 / 7557440
Mobil: 0170 / 9363292
www.tga.bauwesen.uni-dortmund.de




Mit Hilfe des TECHNOpor Werkservice, Herrn Peter Gilberg, wurde der Bauablauf mit einer wesentlichen Unterbietung des Zeitplanes erfolgreich eingehalten.
d.h. es wurde innerhalb von knapp 2 Stunden ein voller Schubboden-LKW entladen, eingebaut und verdichtet.