Anwendung
Leichtschüttung zur Widerlagerhinterfüllung
Partnerfirma / Kunde
Autobahndirektion Südbayern; Fa. Max Streicher, Altenmarkt
Menge 5.000 m³
Produktspezifikation
TECHNOpor Glasschaum-Granulat STRASSENBAU
Beschreibung
Aufgrund der Erweiterung der Autobahn A8 München-Salzburg von vier
Fahrspuren ohne Standspur auf sechs Fahrspuren mit Standspur war
auch der Neubau einer Brücke für den kreuzenden Eisenbahnverkehr,
der Strecke Rosenheim – Salzburg, nötig.
Da der betroffene Bauuntergrund in dem Bereich geringe Tragfähigkeiten
aufwies, sollte der Trassenaufbau vor und hinter der Brücke mit einem
Leichtbaustoff durchgeführt werden, um Setzungen im Anschlussbereich
an die pfahlgegründete Brücke zu minimieren und so die Wartungs- und
Instandhaltungsmaßnahmen zu reduzieren. Unterstützend sollte jeweils
eine Schleppplatte von der Brücke aus in die verdichtete Glasschaum-
Schüttung ragen.
Die Entscheidung zugunsten TECHNOpor Glasschaum-Granulat wurde
aufgrund folgender Hauptargumente getroffen
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Glasschaum-Granulat ist eine Schüttung aus Kantkörnern und
ist somit im Gegensatz zu Blähton problemlos in Schichtstärken
über 80cm zu verbauen.
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Unabhängig von der Einbaustärke können sehr hohe Lasten
abgetragen werden.
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TECHNOpor Glasschaum-Granulat ist um Faktor 2 leichter als Blähton.
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Im Gegensatz zu Blähton, der eine Wasseraufnahme von bis 50%
(massenbezogen) aufweist, liegt sie bei Glasschaum unter 10%
(massenbezogen).
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In der Schüttung ist Glasschaum-Granulat drainierend, womit ein
„Aufweichen“ der Trassenkonstruktion bei Wassereintritt unterbunden wird.
Durchführung
TECHNOpor Glasschaum-Granulat wurde lagenweise eingebaut, mit einer
Kettenraupe verteilt und mit einer Walze statisch verdichtet. Auf jeder Einbaulage
von 50 cm Stärke wurde das geforderte dynamische Elastizitätsmodul nachgewiesen
Nach allen Seiten wurde das Glasschaum-Granulat durch ein Trennvlies vom Erdreich
bzw. Schichtaufbau geschützt. Parallel zur steigenden Einbauhöhe des Glasschaums
wurde eine seitliche Schutzschicht aus Anfüllmaterial (Erdaushub) aufgebaut und
verdichtet, um eine seitliche Verspannung der Glasschaumschüttung zu erzielen.
Auf halber Höhe wurde die Schleppplatte eingebaut und danach das
Glasschaum-Granulat bis zur endgültigen Einbauhöhe von 3,5m wieder lagenweise
verarbeitet. Auf die mit Geovlies abgedeckte letzte Glasschaumlage wurde eine
1,25 m starke Schutzschicht aus Kies aufgebracht. Darauf fand der weitere
Schichtaufbau statt.
Fazit
Die Baufirma war erstaunt, wie schnell und problemlos der Einbau des TECHNOpor Glasschaums vonstatten ging. Sowohl das Material als auch Service und Beratung konnten den Kunden von TECHNOpor überzeugen. Die Lieferung des Glasschaums just in time entsprechend dem vorgegebenen Zeitplan - mit allen Besonderheiten die ein solches Bauvorhaben bei laufendem Verkehrsbetrieb mit sich bringt - sorgte für einen reibungslosen Ablauf und Zufriedenheit beim Kunden.
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